Antichrist, Gottseibeiuns, AfD
28.08.2026 (Red.-Schluss)
Die AfD gewinnt Wähler weit über ihre Hochburgen hinaus. Alte politische Bindungen lösen sich auf, neue Konfliktlinien entstehen. Bund und EU sinnen über Gegenmaßnahmen nach – ohne Ergebnis.

Angst vor Scheitern der Koalition
Das Schlimmste, was der AfD noch passieren kann, ist ein Wahlerfolg, egal ob in einem Bundesland oder im Bund. Ihre Parteiführer kennen deswegen nur ein Gebet: Möge der Herr den Koalitionsführern ihre Zähigkeit im Amt so lange wie möglich erhalten! Denn, entzieht er ihnen seine Gunst, wären die Folgen in ihrer grausamen Realitätsnähe überhaupt nicht auszumalen. Der ständige Shitstorm, der die Partei seit ihrer Gründung vor 13 Jahren ein treuer Begleiter ist, wäre nichts gegen den, den jeder kleinste Hauch eines Ansatzes eines Versuches, irgendetwas politisch Relevantes auf die Beine zu stellen. Dann steht nur noch eine Frage im Raum: wie lange kann die Partei das aushalten?
Wer hoch kommt und wer herunter kommt
Noch ist es nicht so weit, noch kann die Parteiführung hoffen und beten. Anlass dafür bekommt sie bei jeder noch so irrelevanten Meinungsumfrage. Zwischenzeitlich erreicht die Partei in Umfragen bundesweit Werte von mehr als 20 Prozent, teilweise knapp unter 30 Prozent. In mehreren ostdeutschen Bundesländern wurde sie stärkste politische Kraft. Zugleich gelang es ihr, kommunale Spitzenämter zu besetzen und ihre Präsenz auf regionaler Ebene auszubauen. Die Parteierfolge begegnen auf ihrem Weg nach oben der Konkurrenz von der Union, auf ihrem Weg nach unten bei jetzt etwas mehr als 20 Prozent.
Andere Wähler
Bemerkenswert ist dabei weniger die Höhe einzelner Wahlergebnisse als die Veränderung der Wählerschaft. Politische Milieus, die über Jahrzehnte als relativ stabil galten, verlieren an Bindungskraft. Klassische Parteitreue nimmt ab, Wechselwähler werden häufiger. Bürger binden sich nicht mehr an eine Partei, sondern entscheiden von Wahl zu Wahl neu.
Die eigentlichen Ursachen blenden die Amtsträger in den Parteien sorgfältig aus. Dazu zählen wirtschaftliche Unsicherheiten, steigende Lebenshaltungskosten, Sorgen um die Zukunft des Industriestandorts Deutschland sowie kontroverse Debatten über Migration, Energiepolitik und gesellschaftlichen Wandel. Hinzu kommt ein Vertrauensverlust gegenüber politischen Institutionen und etablierten Parteien. Sie mögen die Partei beschimpfen als Antichrist oder Gottseibeiuns. Dies alles haben sie zu verantworten, nicht die AfD – noch nicht.
Protestwähler reicht als Erklärung nicht
Die Erklärung vom frustrierten Protestwähler greift zu kurz. Das zeigt eine Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Grundlage ist das WSI-Erwerbspersonenpanel mit mehr als 5.000 Erwerbstätigen und Arbeitsuchenden. Die Forscher konnten verfolgen, wie sich Wahlabsichten seit der Bundestagswahl 2021 veränderten.
Das Ergebnis widerspricht einem bequemen politischen Erklärungsmodell. Ein beträchtlicher Teil der AfD-Anhänger entscheidet sich nicht aus einer Laune heraus für die Partei. Unter den Befragten, die im Juli 2023 eine AfD-Wahlabsicht angaben, hatten 28 Prozent diese Präferenz in vorherigen Befragungen durchgehend geäußert. Weitere 38 Prozent nannten die AfD mehrmals. 26 Prozent bekannten sich erstmals zu ihr. Die Partei besitzt damit einen festen Kern und ein Reservoir neu hinzugekommener Wähler.
Interessant ist die Zusammensetzung dieser Neuen. Sie entsprechen nicht durchweg dem Klischee des politisch abgeschriebenen Randes. Unter ihnen finden sich mehr Frauen als unter den AfD-Stammwählern, Personen mit mittleren oder höheren Bildungsabschlüssen und Einkommen. Beim Klimaschutz lagen Teile dieser Gruppe näher an den Wählern anderer Parteien als am traditionellen AfD-Lager. Die politische Verschiebung erfasst Menschen, deren Einstellungen in anderen Politikfeldern keineswegs geschlossen dem Programm der Partei folgen.
Das macht die Entwicklung für deren Konkurrenten unangenehm. Wer die AfD ausschließlich als Sammelbecken einer fest umrissenen rechten Wählerschaft betrachtet, übersieht die Bewegung an ihren Rändern.
Wenn die Arbeit ihren Wert verliert
Eine Spur führt in die Betriebe. Die WSI-Daten zeigen Unterschiede zwischen AfD-Anhängern und den übrigen befragten Erwerbspersonen bei der Wahrnehmung ihrer Arbeit. 74 Prozent der AfD-nahen Befragten betrachteten ihren Arbeitsplatz als sicher. Bei den übrigen Befragten waren es 85 Prozent. Beim Stolz auf die eigene Arbeit zeigt sich ein ähnlicher Abstand.
Noch handfester wird es beim Geld. 42 Prozent der AfD-Anhänger hielten ihre Entlohnung für angemessen. Unter den übrigen Erwerbspersonen waren es 55 Prozent. 48 Prozent der AfD-nahen Befragten vermissten Wertschätzung ihrer Arbeitsleistung durch den Arbeitgeber; bei den anderen waren es 40 Prozent. Ein Viertel der AfD-Wähler zeigte sich wenig oder gar nicht zufrieden mit dem Job. Bei den übrigen Befragten traf dies auf rund ein Sechstel zu.
Das sind keine Wahlprogramme. Es sind Erfahrungen aus dem Arbeitsleben. Wer seine Arbeit als schlecht bezahlt empfindet, wenig Mitsprache erlebt und seine Leistung nicht anerkannt sieht, trägt diesen Eindruck nach Feierabend weiter. Betrieb und Politik existieren nicht in getrennten Welten.
Das WSI verweist deshalb auf Würde, soziale Anerkennung und demokratische Teilhabe in der Erwerbsarbeit. Arbeit erfüllt mehr als die Funktion, am Monatsende Geld auf das Konto zu bringen. Sie vermittelt gesellschaftliche Stellung, Anerkennung und das Gefühl, Einfluss auf die eigenen Lebensbedingungen zu besitzen. Geht dieses Gefühl verloren, bekommt die politische Unzufriedenheit Nahrung.
Betriebsrat mit am Tisch
Für Betriebsräte enthält dieser Befund eine unbequeme Nachricht. AfD-nahe Arbeitnehmer haben etwas seltener einen Betriebs- oder Personalrat als andere Befragte. Existiert eine Interessenvertretung, sind sie mit deren Arbeit stärker unzufrieden. Tarifverträge sind in dieser Gruppe ebenfalls weniger verbreitet.
Damit bekommt die politische Debatte eine betriebliche Seite. Plakate gegen Rechts ersetzen weder Entgelt noch Arbeitsplatzsicherheit, Mitsprache oder Anerkennung. Ein Arbeitnehmer, der seinen Lohn für unangemessen hält, schlechte berufliche Perspektiven sieht oder sich bei Entscheidungen übergangen fühlt, lässt sich mit moralischer Belehrung schwer zurückgewinnen.
Ausgerechnet hier liegt ein Widerspruch. Der DGB wirft der AfD eine Politik vor, die Arbeitnehmerinteressen in zentralen Feldern schwäche. Er verweist unter anderem auf Positionen der Partei zum Mindestlohn, zur Tarifbindung, zum Streikrecht, zur sozialen Sicherung und zur Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen. Nach Darstellung des Gewerkschaftsbundes steht das wirtschafts- und sozialpolitische Programm der Partei in mehreren Punkten quer zu klassischen gewerkschaftlichen Forderungen.
Doch politische Programme und Wahlentscheidungen sind zwei verschiedene Dinge. Wer sich nicht vertreten fühlt, wählt unter Umständen keine Partei, deren Sozialpolitik seinen materiellen Interessen am nächsten kommt. Er wählt diejenige, der er zutraut, seinen Unmut in das politische System hineinzutragen.
Sorgen sind politischer Sprengstoff
Die Unterschiede werden bei den wirtschaftlichen Sorgen noch größer. 47 Prozent der Erwerbspersonen mit AfD-Neigung sorgten sich laut WSI darum, ihren Lebensstandard nicht halten zu können. Bei den übrigen Befragten waren es 23 Prozent. Wegen steigender Preise machten sich 71 Prozent der AfD-nahen Befragten große Sorgen, gegenüber 42 Prozent der anderen. Bei der eigenen wirtschaftlichen Situation lautete das Verhältnis 38 zu 19 Prozent.
Damit kommt die AfD-Frage mitten in der Wirtschafts- und Sozialpolitik an. Inflation, Wohnkosten, Arbeitsplatzperspektiven, Altersvorsorge und öffentliche Infrastruktur sind kein politisches Begleitprogramm. Sie entscheiden mit darüber, ob Bürger dem Staat zutrauen, Probleme zu lösen.
Bemerkenswert ist dabei der Abstand zwischen objektiver und empfundener Sicherheit. Ein Arbeitnehmer kann einen unbefristeten Arbeitsplatz besitzen und seine Zukunft trotzdem als bedroht betrachten. Ein Industriearbeiter muss seine Stelle nicht verloren haben, um sich vor Werksschließung, Produktionsverlagerung oder einem sozialen Abstieg zu fürchten. Politik bekommt es deshalb nicht allein mit eingetretenen Schäden zu tun. Erwartungen entscheiden mit.
Wer den Eindruck gewinnt, dass sich sein Lebensstandard verschlechtert und politische Institutionen darauf keine überzeugende Antwort geben, sucht andere Adressen. Die AfD profitiert von dieser Suche.
Vertrauen nahe Null
Noch drastischer fallen die Unterschiede beim Vertrauen in Institutionen aus. Großes oder sehr großes Vertrauen in die Bundesregierung äußerten in der WSI-Erhebung 2,8 Prozent der AfD-Sympathisanten. Unter den Anhängern anderer Parteien waren es 21 Prozent. Den öffentlich-rechtlichen Medien vertrauten sechs Prozent der AfD-nahen Befragten stark oder sehr stark; bei den anderen waren es 38 Prozent. Polizei und Gerichte schneiden bei ihnen ebenfalls schlechter ab.
Hier liegt das eigentliche Problem für politische Gegenstrategien. Wer einer Institution misstraut, lässt sich von derselben Institution schwer davon überzeugen, dass sein Misstrauen unbegründet sei. Je schärfer Parteien, Verbände oder staatliche Stellen vor der AfD warnen, desto leichter kann die Partei solche Warnungen als Bestätigung ihrer eigenen Erzählung verwenden.
Das erklärt einen Teil der begrenzten Wirkung öffentlicher Abgrenzungsrituale. Kirchen, Gewerkschaften, Unternehmerverbände und Parteien haben sich gegen die AfD positioniert. Die katholischen Bischöfe erklärten 2024 völkischen Nationalismus und Christentum für unvereinbar. Gewerkschaften warnten ihre Mitglieder. Unternehmer meldeten sich öffentlich zu Wort. Demonstrationen brachten Hunderttausende auf die Straßen. Die AfD verschwand deswegen nicht.
Migration verbindet alte und neue Wähler
Wirtschaftliche Sorgen erklären den Zulauf deshalb nur teilweise. Beim Thema Migration nähern sich neue und alte AfD-Wähler stärker aneinander. 95 Prozent der AfD-Sympathisanten nannten in der WSI-Auswertung die Begrenzung der Zuwanderung als politisches Ziel. Bei den Anhängern anderer Parteien waren es 55 Prozent. 73 Prozent der AfD-Sympathisanten verlangten weniger Großzügigkeit gegenüber Flüchtlingen aus der Ukraine; unter den anderen Befragten waren es 36 Prozent.
Damit scheitert eine zweite bequeme Erklärung. Die AfD wird nicht allein gewählt, weil jemand seinen Stromabschlag, die Miete oder den Wocheneinkauf nicht mehr bezahlen kann. Die migrationspolitischen Positionen gehören zum Kern ihrer Attraktivität.
Für die konkurrierenden Parteien entsteht daraus ein Dilemma. Übernehmen sie Forderungen und Sprache der AfD, hoffen sie, abgewanderte Wähler zurückzuholen. Die in der Rohquelle angeführte Forschung weist jedoch darauf hin, dass eine solche Strategie rechten Parteien nutzen kann: Der politische Konkurrent bestätigt das Thema und dessen Gewicht, der Wähler kann sich anschließend für das Original entscheiden.
Ignorieren lässt sich das Thema ebenso wenig. Eine politische Strategie, die Sorgen der Wähler lediglich für falsch erklärt, beseitigt sie nicht.
Verbieten, ausgrenzen, überzeugen
Damit bleiben die bekannten Rezepte: politische Abgrenzung, Auseinandersetzung in der Sache oder ein Verbotsverfahren. Jedes hat seinen Preis.
Ein Parteiverbot unterliegt hohen verfassungsrechtlichen Hürden. Die deutsche Geschichte kennt erfolgreiche und gescheiterte Verfahren. 1952 wurde die Sozialistische Reichspartei verboten, 1956 die KPD. Das erste NPD-Verbotsverfahren endete 2003 wegen der Rolle staatlicher V-Leute. 2017 scheiterte ein weiterer Verbotsantrag, weil das Bundesverfassungsgericht der NPD zwar verfassungsfeindliche Ziele bescheinigte, ihr aber die politische Durchsetzungskraft für eine Gefährdung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung absprach.
Bei einer Partei mit Wahlergebnissen und Umfragewerten im Bereich einer großen politischen Kraft stellt sich diese Frage unter anderen Voraussetzungen. Damit wächst jedoch das politische Risiko eines solchen Verfahrens. Scheitert ein Antrag, kann die AfD das Ergebnis für sich nutzen. Gelingt er, verschwinden die Wähler und ihre Motive nicht mit der Partei. Die juristische Auseinandersetzung kann die politische nicht ersetzen.
Die Brandmauer hat ein Fundamentproblem
Ähnliches gilt für die sogenannte Brandmauer. Sie beschreibt zunächst das Verhalten anderer Parteien gegenüber der AfD. Sie beantwortet nicht die Frage, weshalb Bürger die AfD wählen. Das ist ein Unterschied.
Eine Partei kann parlamentarisch isoliert sein und bei Wahlen wachsen. Sie kann von Kirchen, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden kritisiert werden und neue Anhänger gewinnen. Sie kann Gegenstand von Demonstrationen sein und ihren Stimmenanteil steigern. Zwischen gesellschaftlicher Ächtung und Wahlentscheidung besteht kein zwingender Zusammenhang.
Wer die AfD politisch zurückdrängen will, kommt deshalb um ihre Wähler nicht herum. Das heißt nicht, ihre Positionen zu übernehmen. Es heißt, deren Beweggründe zu untersuchen.
Das WSI liefert dafür einen Ansatz: materielle Unsicherheit, mangelnde Anerkennung im Beruf, geringe Möglichkeiten zur Mitsprache, Sorgen um Arbeitsplatz und Altersvorsorge sowie Misstrauen gegenüber Institutionen. Daneben steht eine restriktive Haltung zur Migration, die alte und neue Anhänger verbindet. Das Gemisch ist komplizierter als die Formel vom Protestwähler.
Die Rechnung kommt im Betrieb an
Für Unternehmen und Betriebsräte ist das keine ferne Berliner Debatte. Politische Verschiebungen machen vor dem Werkstor nicht halt. Wer sich am Arbeitsplatz nicht gehört fühlt, erlebt Mitbestimmung anders als ein Arbeitnehmer, dessen Anliegen aufgegriffen werden. Wer seinen Lohn für unangemessen hält oder um seinen Arbeitsplatz fürchtet, bewertet wirtschaftspolitische Entscheidungen unter anderen Vorzeichen als jemand mit gesicherter Perspektive.
Damit kommt den betrieblichen Verhältnissen eine Bedeutung zu, die über Tarifvertrag, Dienstplan und Betriebsvereinbarung hinausreicht. Anerkennung, Beteiligung und nachvollziehbare Entscheidungen schaffen kein bestimmtes Wahlergebnis. Ihr Fehlen kann jedoch politische Entfremdung verstärken.
Das ist weniger spektakulär als Demonstrationen, Verbotsforderungen und Brandmauerdebatten. Dafür setzt es an einem Punkt an, den die WSI-Untersuchung messbar macht: bei den Erfahrungen der Menschen in ihrem Arbeitsleben.
Wer sich dort als austauschbare Kostenstelle erlebt, wird für Appelle an Vertrauen und Zusammenhalt schwerer erreichbar. Wer Mitsprache erfährt, seine Leistung anerkannt sieht und eine wirtschaftliche Perspektive besitzt, hat zumindest weniger Anlass, das politische System als eine Veranstaltung anderer Leute zu betrachten.
Gottseibeiuns löst kein Problem
Die AfD zum politischen Gottseibeiuns zu erklären, mag die eigenen Reihen schließen. Den Ursachen ihres Aufstiegs kommt man damit nicht näher. Moralische Abgrenzung beantwortet keine Frage nach Lohn, Wohnung, Arbeitsplatz, Rente, Migration oder funktionierender Infrastruktur.
Für die AfD ist das komfortabel. Solange ihre Konkurrenten über sie reden, statt die Gründe ihres Zulaufs abzuarbeiten, bleibt sie Gegenstand der politischen Tagesordnung. Jeder neue Abgrenzungsbeschluss bestätigt ihre zentrale Rolle. Jeder Streit über Brandmauern lenkt den Blick auf die Partei. Jeder Versuch, ihre Wähler pauschal einzuordnen, liefert Stoff für die Erzählung von Politik und Gesellschaft gegen das eigene Lager.
Das größte Risiko für die AfD beginnt deshalb womöglich nicht mit ihrem Verbot. Es beginnt dort, wo sie politische Verantwortung übernehmen und beweisen muss, dass aus Protest Regierung werden kann. Dann zählen keine Umfragewerte und keine Empörung über die anderen. Dann zählen Haushalt, Wirtschaft, Schulen, Verwaltung, Infrastruktur, Arbeitsplätze und Ergebnisse.
Bis dahin darf die Partei beobachten, wie ihre Gegner nach dem richtigen Gegenmittel suchen. Antichrist, Gottseibeiuns, Brandmauer, Verbotsverfahren: Namen und Rezepte gibt es genug. Was fehlt, ist der Nachweis, dass eines davon Wähler zurückholt.
Quellen
Hans-Böckler-Stiftung / WSI: Schlechte Arbeitsbedingungen, Ablehnung von Migration und Misstrauen: Studie leuchtet Anstieg der AfD-Wahlbereitschaft aus, Auswertung des WSI-Erwerbspersonenpanels, 30.11.2023
Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB): AfD – Der Feind der Beschäftigten, Politik & Gesellschaft, 16.02.2024
Deutsche Bischofskonferenz: Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar, Erklärung der deutschen Bischöfe, 22./23.02.2024
Bayerischer Rundfunk: AfD-Verbot: Sinnvoll? Machbar? Gerechtfertigt?, 23.01.2024
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